Warum ein Parson Russell Terrier Welpe von OGS?
Weil Liebe, Gesundheit und beste Prägung die ersten Geschenke sind, die unsere Welpen mit auf ihren Lebensweg bekommen.
Weil es nicht nur Welpen sind, sondern wir mit größter Passion und Sorgfalt das Fundament für Ihren treuesten und gesündesten Freund legen.
Weil er von der ersten Sekunde an, als volles Familiemitglied betrachtet und behandelt wird, nicht nur ein Engerl, sondern vor allem ein Enkerl.
Rauhaar-Hunde trimmen: Warum die Schermaschine hier Hausverbot hat
Wer einen Parson Russell Terrier oder einen anderen Rauhaar-Hund an seiner Seite hat, liebt diesen markanten, drahtigen Look. Doch damit dieses Fell nicht nur gut aussieht, sondern auch seine Schutzfunktion erfüllt, ist die richtige Pflege entscheidend. Und nein, „Pflege“ bedeutet in diesem Fall absolut nicht, einfach die Schermaschine anzusetzen.
Warum, wieso, weshalb? Das Geheimnis des Rauhaars
Anders als bei uns Menschen oder bei weichhaarigen Hunderassen fällt das reife (tote) Haar beim Rauhaar-Hund nicht von selbst aus. Es bleibt in der Haut stecken. Das Trimmen (oder auch Hand-Stripping genannt) ist der Prozess, bei dem dieses abgestorbene Haar mitsamt der Wurzel händisch herausgezogen wird.
Warum ist das so wichtig? Nur wenn das alte Haar Platz macht, kann ein gesundes, hartes und farbintensives neues Haar nachwachsen. Bleibt das tote Haar drin, juckt es den Hund, die Haut kann nicht atmen und Entzündungen können die Folge sein.
Die Schermaschine: Der größte Feind des Drahthaars
Es wirkt so einfach: Einmal drüberfahren, und der Hund ist kurz. Doch für einen Parson Russell Terrier ist das ein optisches und gesundheitliches Desaster.
- Strukturverlust: Beim Scheren wird das Haar nur gekürzt, die tote Wurzel bleibt in der Haut. Das nachwachsende Haar wird dadurch mit der Zeit weich, wattig und verliert seine Struktur.
- Farbverlust: Das typische, kräftige Pigment sitzt in den Spitzen des Rauhaars. Scherst du es ab, bleibt nur die blasse Unterwolle übrig. Dein Hund „vergraut“ optisch.
- Verlust der Schutzfunktion: Ein korrekt getrimmtes Fell ist wasser- und schmutzabweisend. Ein geschorenes Fell saugt sich voll wie ein Schwamm und lässt Dreck bis auf die Haut durch.
Kurz gesagt: Wer schneidet oder schert, ruiniert das Fell oft über Jahre. Ein Fellaufbau ist nicht nur enorm zeitintensiv sondern auch kostenintensiv. Somit würde hier am falschen Ort gespart werden
Wo darf die Effilierschere zum Einsatz kommen?
Die Effilierschere (die gezahnte Schere) ist beim Rauhaar-Hund ein Präzisionswerkzeug für das „Finishing“, kein Ersatz für das Trimmen. Sie kann in Bereichen genutzt werden, wo das Fell extrem dick ist oder wo weiche Übergänge geschaffen werden sollen, zum Beispiel:
- An den Pfoten, um die Konturen zu säubern.
- An den Hosen (Rückseite der Schenkel) für einen sauberen Look.
- Sehr vorsichtig an den Übergängen vom getrimmten Körper zu den Stellen, die empfindlicher sind.
Der Fokus bleibt jedoch: Das Gros des Körpers wird gezupft, nicht geschnitten!
Der Parson Russell Terrier: Ein kerniger Typ braucht kernige Pflege
Gerade beim Parson Russell Terrier ist das korrekte Trimmen essenziell. Er ist ein Arbeitsterrier, dessen Fell ihn vor Dornen, Nässe und Kälte schützen soll. Ein „weichgespülter“ Parson verliert nicht nur seinen rassetypischen Ausdruck, sondern leidet unter dem feuchtwarmen Klima, das unter der Wolle entsteht, wenn nicht regelmäßig getrimmt wird. Ein gepflegter PRT sollte alle 8 bis 12 Wochen zum Profi, damit das Fell im sogenannten „Rolling Coat“ (Schichten verschiedener Haarlängen) bleibt.
Warum du es nicht selbst machen solltest (und warum das okay ist!)
Es sieht beim Profi so leicht aus: Ein paar geschickte Handgriffe und das Haar fliegt. Doch der Schein trügt.
- Fehlende Erfahrung: Man muss fühlen, welches Haar „reif“ ist. Zupft man zu früh oder falsch, tut es dem Hund weh.
- Die Technik: Trimmen erfordert eine enorme Kraft in den Fingern und die richtige Handgelenksführung. Ohne Übung riskierst du schmerzhafte Sehnenreizungen bei dir selbst und ein löchriges Ergebnis beim Hund.
- Geduld und Ausdauer: Ein ganzer Hund dauert Stunden. Professionelle Groomer haben das Auge für die Symmetrie und die nötige Routine, damit der Hund nicht die Geduld verliert.
Fazit: Dein Hund verdient Handarbeit vom Fachmann. Gutes Trimmen ist Handwerk im wahrsten Sinne des Wortes – und das sollte man denen überlassen, die es tagtäglich mit Leidenschaft und Präzision ausüben.
und für Lesefaule hier ein Video:
Videoquelle: Hundesalon Rundum Fellfit








